Worte eines Hopi-Ältesten:

»Ihr habt den Leuten gesagt, es sei Fünf Minuten vor zwölf. jetzt müsst ihr zurückgehen und den Leuten sagen, dass es zwölf Uhr ist. Und es gibt einiges zu bedenken...

Wo lebst Du?
     Was tust Du?
          Wie sind Deine Beziehungen?
               Bist Du im rechten Verhältnis?
                    Wo ist Dein Wasser?

Lerne Deinen Garten kennen.
     Es ist an der Zeit, Deine Wahrheit auszusprechen.
          Erschaffe Deine Gemeinschaft.
               Seid gut zueinander.
                    Und sucht den Führer nicht außerhalb von Euch selbst.«

Dann klatschte er in die Hände, lächelte und sagte:

»Dies könnte eine gute Zeit sein!«

 

Die Weisheit der Hopi-Ältesten

Es gibt da einen Fluss, der jetzt sehr schnell fließt. Er ist so groß und reißend, dass er manchen Angst machen wird. Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten. Sie werden sich zerrissen fühlen und sie werden sehr leiden.

Erkenne, dass der Fluss seine Bestimmung hat, sein Ziel. Wie die Ältesten sagen, müssen wir das Ufer loslassen, uns in die Mitte des Flusses abstoßen, unsere Augen offen und unseren Kopf über Wasser halten.

Schau, wer mit Dir dort drin ist und feiere. In dieser historischen Zeit dürfen wir nichts persönlich nehmen – am allerwenigsten uns selbst. Denn in dem Moment, in dem wir dies tun, kommen unser spirituelles Wachstum und unsere spirituelle Reise zum Stillstand.

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Versammelt Euch!

Verbannt das Wort »Streit« aus eurem Verhalten und Eurem Wortschatz. Alles, was wir jetzt tun, muss auf geheiligte und feierliche Weise getan werden.

Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.

Oraibi, Arizona, Hopi-Nation

 

Aus Dan Evehema’s
»Letzte Botschaft an die Menschheit« (1996)

»Die Führer der Hopi haben die Führer im Weißen Haus und die Führer im Glashaus [Vereinte Nationen] gewarnt, aber sie hören nicht zu. So ist es nun also, wie unsere Prophezeiungen besagen, an den Menschen mit guten, reinen Herzen, die keine Angst haben, uns bei der Erfüllung unserer Bestimmung zu helfen – für Frieden in dieser Welt.«

»Wenn sich die Führer auf böse Pfade begeben, anstatt auf einen der vielen des Großen Geistes, so wurde uns gesagt, wird dieses Leben möglicherweise zerstört – wenn die Menschheit unsere Prophezeiungen nicht beachtet und sich wieder den ursprünglichen spirituellen Anweisungen zuwendet.«

»Auf der der ganzen Welt gibt es jetzt viele Zeichen, dass die Natur nicht mehr im Gleichgewicht ist. Überschwemmungen, Dürren, Erdbeben und große Stürme treten auf und verursachen großes Leid. Wir möchten nicht, dass dies in unserem Land geschieht und wir beten zum Großen Geist, dass er uns davor beschützen möge. Aber es gibt neue Zeichen, dass genau diese Dinge sehr bald auch bei uns geschehen werden.«

»Wir stehen jetzt an einem Kreuzweg, der uns in immerwährendes Leben oder in totale Zerstörung leiten kann. Wir glauben, dass die menschliche spirituelle Kraft durch Gebet so stark ist, dass sie über Leben auf der Erde entscheiden kann.«

»Nur, indem wir uns in einem Spirituellen Frieden vereinen, mit Liebe zueinander im Herzen, Liebe zum Großen Geist und zu Mutter Erde im Herzen, werden wir von dem schrecklichen Tag der Reinigung verschont bleiben, der kurz bevorsteht.«

»Wenn Du eine Möglichkeit hast, die Wahrheit zu verbreiten, durch die Zeitungen, das Radio, Bücher, Gedaankenaustausch mit mächtigen Manschen – sage die Wahrheit! Erzähle ihnen, wovon Du weißt, dass es wahr ist. Auf diese Weise kann, wenn wir versagen sollten, gesagt werden, dass wir es versucht haben, bis zuletzt, festgehalten haben am Pfad des Friedens, wie wir ursprünglich durch den Großen Geist angewiesen wurden.«

Übersetzt von Stefan Nathan Lange

Der englische Originaltext z.B. hier zu finden.
Ein bekannter Hopi-Botschafter war Thomas Banyacya.


Hopi Information Network

[ zurück ]